Bürgerinitiative hat Tsunami ausgelöst

In der letzten Sitzung des Parlaments der Gemeinde Weimar, am 13.12.18, hat der Vorsitzende der Gemeindevertretung seine persönliche Sicht über das ablaufende Jahr 2018 in einer Abschlussrede dargestellt. Darin stellt er unter anderem fest, dass die Diskussion über das  Gewerbegebiet in Wenkbach einen Tsunami über die politischen Vertreter ausgelöst hat. Es hätte Anfeindungen und persönliche Diffamierungen gegeben und die Bürgerinitiative habe der Verwaltung und den politischen Gremien 70% ihrer Zeit beansprucht. Weiterhin wurde behauptet, die Bürgerinitiative hätte mit „fake news“ informiert und mit falschen Fakten gearbeitet. Diese Positionierung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung ist bei der Bürgerinitiative nicht nur auf Unverständnis gestoßen, sondern wird von uns entschieden entgegnet. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung hat keine Rücksprache oder Klärung mit der BI über diese Punkte gesucht.

Zum jetzigen Zeitpunkt, wo eine gute Zusammenarbeit der Vertreter mit der BI wichtig ist,  um das Gewerbegebiet neu und gut aufzustellen, kommen diese von dem Vorsitzenden nicht nachvollziehbaren Vorwürfe. Warum jetzt?

Wir haben bisher immer den sachlichen und emotionsfreien Austausch gesucht, obwohl wir immer wieder Enttäuschungen durch unsere Vertreter erlebt haben. Auch haben wir ständig gegenüber der Bürgerschaft bekräftigt, dass wir von allen persönlichen Angriffen Abstand nehmen. Richtig ist, dass die BI die Gemeindevertretung durch Recherchen und mit Informationen unterstützt hat und somit auch deren Arbeit erleichtert hat. Von unserer Seite wurde immer der Dialog gesucht, um für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine Lösung zu erreichen.

Leider wurde der Rückblick nicht zur Selbstreflexion genutzt. Wenn die Tatsache, dass sich in einem Jahr in der kleinen Gemeinde Weimar zwei BIs gründen, weil Bürger ihre Interessen selber vertreten müssen, sollte das Parlament sich fragen, was haben wir falsch gemacht. Eine Aussage wie, in der Zukunft werden wir nach zeitgemäßen Kommunikationsformen suchen, um mit den Bürgern im Dialog zu bleiben, hätten wir erwartet. Unsere Einschätzung über die Zukunft des Logistikbetriebes werden wir weiterhin vehement vertreten und weiter dafür kämpfen, dass die Menschen in den Mittelpunkt gerückt werden und somit verträgliche Gewerbe- Unternehmungen entstehen. Die BI geht bisher davon aus, das die in der Rede vorgebrachten Angriffe eine Einzelmeinung darstellen. Diese Äußerungen haben jetzt schon Impulse und Motivation bei den betroffenen Menschen ausgelöst, nicht nachzulassen im Kampf gegen den zunehmenden Schwerlastverkehr.

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