Gemeinsam für lebenswerte Dörfer

Wir wollen eine Politik der Nachhaltigkeit in allen Bereichen des gemeindlichen Lebens und eine lebenswerte Zukunft in allen Ortsteilen der Gemeinde Weimar(Lahn)!
Wir müssen aus den Fehlern um das Gewerbegebiet „Wenkbach Süd“ lernen! Mit der Logistikhalle zwischen Niederwalgern und Wenkbach wurde den Orten bereits ein Teil ihrer Lebensqualität genommen. Wir wünschen uns daher eine neue Kultur der politischen Debatte, bei der die Bürger und Bürgerinnen einbezogen werden, ihre Interessen im Mittelpunkt stehen und zu erwartende Belastungen sorgsamer abgewägt und wenn nötig ganz abgelehnt werden.
Gerade in Zeiten des Klimawandels sollten wir unsere Orte gesund und widerstandsfähig gestalten, damit wir auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet sind:

Erhalt von Äckern und Wiesen und Wiederaufforstung, statt weiteren Kiesabbau und Flächenversiegelung sorgsamerer Umgang mit natürlichen Ressourcen: Durch ein weiteres Gewerbegebiet und die Auskiesung werden landwirtschaftlich wertvolle Böden vernichtet, die Artenvielfalt geht weiter zurück und speziell durch die Trockenauskiesung, es werden tagtäglich Unmengen an Grundwasser in die Lahn abgeleitet.

Wir fordern alle Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, aber auch alle Parteien auf, sich in einer Stellungnahme der Gemeinde Weimar zum Regionalplan für folgende Punkte einzusetzen:
– Herausnahme des Gewerbegebiets „Wenkbach Nord“
– Kein zusätzlicher Kiesabbau in Weimar
– Keine weitere Trockenauskiesung

Der neue Regionalplan liegt aus und er verheißt nichts Gutes!

Unterstützer:innen: Gero Braach, Maritta u. Walter Gerharz, Janina und Torsten Jäger, Merle und Julian Drusenbaum